zurückDie IDJM 2018: Hannah zweitbestes, deutsches Mädchen

Auch dieses Jahr war ich wieder dabei, in Travemünde bei der Internationalen Deutschen Jugend Meísterschaft, nachdem ich erst im März in den Laser 4.7 umgestiegen bin. Nach der Young European Sailing 2018 (Platz 15 von 77), war auch diesmal mein Ziel, von 78 Startern, unter die ersten 20 zu kommen.

 

Erst einmal hatten wir eine Woche lang Vortraining, um uns bestens auf das Revier vor Ort einzustellen. Im Gegensatz zum letzten Jahr war wunderschönstes Wetter und, bis auf einen Morgen, 12-15 Knoten Wind.

 

Gespannt und aufgeregt startete ich nach langer Vermessung am Vortag in die Meisterschaft. Wir waren bereits auf dem Weg zur Regattabahn, als Startverschiebung an Land gesetzt wurde. Wir starteten daher erst am Nachmittag, nachdem sich die Thermik aufgebaut hatte. Ich segelte, gleich als Einstieg, einen 6. und 12. Platz und war damit völlig zufrieden.

 

An den nächsten beiden Tagen war ebenfalls mein Lieblingswind, sehr leicht, um 12 Knoten, sowie interessante sowie spannende Strömungsverhältnisse und es lief so gut, dass ich in die Goldfleet kam.  Am 4. Tag, also am ersten Tag in der Goldfleet war durch das Zusammenspiel aus Gradient- und thermischen Winden schon mehr Druck und es war klasse.

 

Am 5. Tag war leider so viel Wind, dass ich das Boot kaum noch halten konnte und erspielte nicht so gute Plätze; und fuhr meinen Streicher ein…

 

Am letzten Tag fuhren wir trotz Gewitterwarnung raus, es waren starke Dreher mit dabei, hier konnte man gut mit dem Kompass arbeiten, durfte sich aber keine Fehler erlauben. Auch dieser Tag verlief als Abschluss gut.

 

Am Ende war ich 15. insgesamt -und als  2. Bestes Mädchen super stolz! Damit liege ich auf der aktuellen Rangliste als 1. Mädchen auf Platz 13/119.

 

Vor allem hat es mir Spass gemacht, weil wir als Team zusammen gehalten haben. Als Abschlussworte kann ich also nur sagen: „Never quit and hard work pays off!“

 

Liebste Grüße,  Eure Hannah