zurückSaisonauftakt bei der Princessa Sofia Trophy in Palma de Mallorca

Qualifier zur “Hempel Sailing World Championships Aarhus 2018”

 

Durch den späten Wintereinbruch  in Norddeutschland war mir ein Wassertraining vor der Reise nach Mallorca nicht möglich, so waren 12 Tage Training vor der Pincess Sofia Regatta eher eine sub-optimale Vorbereitung auf den 1. Qualifier zur Hempel Sailing World Championships Aarhus 2018. Und einen Tag vor der Regatta knickte ich unglücklicher Weise dann auch noch mit meinem Fuß um.

 

Extreme Leichtwind-Bedingungen zu Beginn der Wettfahrten und eine dadurch verkürzte Qualifikation machten mir sehr zu schaffen und so musste ich mit großer Enttäuschung  meinen Platz in der Silver-Fleet antreten, dort gelangen mir noch einige bessere Rennen, allerdings verhinderte zu allem Überfluss ein Frühstart am einzigen Starkwindtag eine bessere Platzierung.

 

Platz 78 und gemäß  DSV-Qualifikations-Vorgaben damit volle Punktzahl (61 Punkte) für die Princess Sofia Regatta  in Palma. Vier von meinen deutschen Konkurrentinnen konnten besser punkten, bei sechs zu besetzenden Plätzen für die WM galt es also die nächste Zeit, um genau zu sein 2 Monate,  bis zur 2. Qualifikationsregatta, diese war im Rahmen der Kieler Woche 2018, gut zu nutzen, um wieder auf Augen höhe segeln zu können.

 

Einladung zum Sailing World Cup Event in Hyères, Frankreich

 

Anfang Februar erhielt ich auf Grund meines aktuellen Platzes  44 im World-Ranking eine Einladung zur Teilnahme am 3. Event der „World Sailing Series 2018“ Ende April in Hyères. So war nach dem Saisonauftakt auf Mallorca die direkte Weiterreise mit unserem WoMo nach Hyères geplant.

 

Allerdings brachte ein Defekt am Coach-Boot noch einige Turbolenzen mit sich, sodass für die zwischen den Events geplante Sightseeing-Tour mit Studienkolleginnen von Barcelona nach Hyères mit einem Umweg über Lyon verbunden war. Diese Routenänderung gab uns „Geographen“ aber die tolle Gelegenheit, die Ausläufer der französischen Alpen bei dem Kurztrip zu erkunden. (Die Geographen-Brille war hierbei immer aufgesetzt! –unglaubliche Landschaft durch krasse Entstehungsprozesse…)

 

Dieses Jahr schien es wie „verhext“ zu sein; Hyères eher bekannt als Starkwindrevier, wartete mit extremen, leichten Winden. Die Rennen des Sailing World Cups starteten jeden Tag mit langen Startverschiebungen, für alle Teilnehmer -eine nervenzehrende Situation.

 

In der Betreuung durch einen ehemaligen Kaderkollegen  aus Niedersachsen gab es ungewohnte  Schwierigkeiten, vielleicht auch bedingt durch die erstmalige Einrichtung einer festen Coachboot-Zone hinter der Startlinie, welche die Coaches während der gesamten Zeit auf dem Regattagebiet auch nicht verlassen durften.

 

In den 10 Rennen gab es mal wieder Höhen und Tiefen für mich, zwar konnte ich in 4 Rennen gut in die erste Hälfte des 64 Starterinnen großen Feldes fahren, hatte aber auch 4 Platzierungen unter den letzten 10 Seglerinnen.

 

So spiegelt meine Endplatzierung mit Platz 47 in diesem gut besetzten Feld in etwa meinen aktuellen  Platz im World-Ranking wieder. Vom World Cup in Hyères ging einmal 915 Kilometer quer durch Frankreich an den Atlantik nach La Rochelle zur Europameisterschaft.