zurückSLSV bei der 129. Travemünder Woche

Die 129. Travemünder Woche hatte am 20.07. bei strahlendem Sonnenschein und traumhaften Temperaturen um die 30 Grad begonnen und auch so geendet. Mittelmeer-Feeling an der Ostsee. Der SLSV war von den O-Jollen (Aki, Carsten, Harry, Franz) und den Laser 4.7 (Ben, Caro, Hannah, Lennart, Luca & Janna als Gast) vertreten, die Laser segelten mit 78 Teilnehmern ihre Int. Deutsche Jugendmeisterschaft aus.

 

Anders als sonst mussten die Eltern nicht stundenlang auf die Rückkehr ihrer Kinder vom Wasser warten, um die Ereignisse des Tages zu erfahren, denn durch von den Seglern mitgeführte Peilsender, konnte man live auf dem Handy, dem PC oder auf der Großleinwand der SAP-Lounge das Regattageschehen verfolgen.

 

Auch für uns Segler bot sich so die einzigartige Gelegenheit, im Nachhinein weitere Lücken in unserem Können und Wissen aufzufüllen und versteckte Fehler zu finden.

 

Das Kader-Vortraining, das uns eigentlich schon vor der Regatta an die extremeren Wind- und Wellenverhältnisse an der See gewöhnen sollte, hatte, bis auf die gelegentlich auftauchenden Quallen, keine großen Unterschiede zu dem auf dem Steinhuder Meer. Auch die ersten Regattatage waren mit schwachem Wind gesegnet, infolgedessen wir oft stundenlang in sengender Hitze an Land oder auf dem Wasser die Startverschiebung ausharren mussten.

 

Allerdings hatte die von den Seglern schon verhasste Hartnäckigkeit der Regattaleitung etwas Gutes: Die vorhergesehenen zwei Wettfahrten konnten jeden Tag (wenn auch die Tonne fast schon nicht mehr sichtbar war) gesegelt werden.

 

Leider verpassten wir so auch den lang erwarteten Auftritt der Band „United four“ gegenüber vom Priwall auf der „Partymeile“, aber das tägliche Feuerwerk von der „Passat“ und die diversen Verkaufsstände waren ein guter Ersatz.

 

Mit Anfang der Fleetraces setzte auch der starke Wind ein. Zwar waren wir dann schon am frühen Nachmittag mit den Wettfahrten durch, aber für den restlichen Tag für nicht mehr viel zu gebrauchen. Bis 21 Knoten blies der Wind und es gab da schon die eine oder andere Kenterung. Trotzdem hat es unglaublich viel Spaß gemacht – das durchschnittliche Steinhuder Wetter kann da nicht mithalten!

 

Die Ergebnisse der Laser und O-Jollen sind hier  zu finden.

 

Caro Pape