zurückPia in der Goldfleet!!!

Update Laser Radial Worlds 2020 in Australien >> Pia in der Goldfleet!!!
 
In einer schwierigen Qualifikation, die zuerst durch schwache Winde, aber auch Gewitterstürme in Zeitverzug geraten ist, waren nach 3 Wettfahrttagen erst 3 der geplanten 6 Qualifikations-Rennen gesegelt, dabei fand Pia mit den Plätzen 14, 16 und 14 gut und konstant in die Weltmeisterschaft. Das Racecommittee musste aber die Qualifikation auf den 4. Wettfahrttag ausweiten, um das Minimum von 4 Rennen zu erreichen. Mit 3 angesetzten Rennen sollte es dieser Tag in sich haben; Starkwind mit heftigen Winddrehern und „riesen“ Wellenbergen, Pia hatte damit so ihren Kampf und kenterte gut positioniert auf dem ersten Reach/Halbwind zum Outerloop in einer brechenden Welle. Das Aufrichten dauerte in den Bedingungen eine Weile und 20 Boote waren einfach „durchgerutscht“. Nach bravouröser Aufholjagd stand der 27. Platz. Im zweiten Tagesrennen war mit dem 20. Platz bereits vorzeitig das Erreichen der Goldfleet der besten 53 Seglerinnen gesichert. Davon wusste Pia zu diesem Zeitpunkt aber nichts. Zum Abschluss der Qualifikation folgte ein 24. Platz.

 

Zurück im Hafen überwog zunächst die Unzufriedenheit über den Segel-Tag und die eigenen Missgeschicke, auch das Abrutschen von Rang 19 auf 39 galt es zu „verkraften“, aber zum Abend hin war der Fokus wieder auf Regeneration und Analyse der eigenen Leistung ausgerichtet.

 

Halbzeit – weiter geht’s, nun gegen die besten Laser Radial Seglerinnen der Welt im olympischen Jahr.
In der Vorbesprechung, auch per Videotelefonie mit dem Heimcoach, war klar: in der Goldfleet muss Pia einfach noch mutiger und offensiver Starten.

 

Pia setzte dies in den ersten beiden Rennen auch sehr gut um: die erste Startkreuz passte perfekt, Pia kam unter den „Top 15“ an die Luv-Marke, auch der Reach zum Outerloop lief einwandfrei. Gegen die Weltspitze hatte Pia aber Probleme mit ihrem Speed auf den Vormwind-Gängen und verlor so den ein oder anderen Platz. Aber im Ziel als 28. und 21. in diesen Rennen, haderte Pia doch mit den Rennverläufen.

 

Das es aber auch ganz anders kommen kann, zeigte Rennen 3 der heutigen Finalserie: im Start kurz nicht aufgepasst, Startposition verloren. Um einen verpatzten Start zu retten, dafür sind alle Gegnerinnen in der Goldfleet einfach zu stark, Platz 46 !!

 

Für Pia eine „große Enttäuschung“, aber wenn man auf die Ergebnisliste sieht: „Business as usual“ in der Goldfleet, denn solch ein Rennverlauf macht auch vor großen Namen nicht halt. In der Weltspitze geht es um Fehlerminimierung. Nach dem ersten und zugleich vorletzten Finaltag konnte sich Pia auf Platz 35  verbessern, davon wollte Pia in einem ersten Telefonat mit der „Heimat“ aber nichts wissen…

 

Nochmal den Fokus und die Konzentration auf die letzten 3 Wettfahrten am morgigen Freitag ausrichten, Windprognose:  10-15 Knoten aus westlicher Richtung.

 

Also weiter die Daumen drücken für den morgigen Abschlusstag der WM !!

 

#teamcoolman ⛵️

 

Fotos mit Genehmigung von Foto @JonWest.Photography   und  @laser2020